transform

Tue 04.10.2022, 18:30h

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Wie können wir mit unserem Körper Licht tanzen?

Oder durch unsere Bewegungen Musik machen?

Wie stelle ich mir ein Kunsthaus im Internet vor?

Und wie beschreibt man einen Ort nur durch Geräusche?

 

Im inklusiven Raumlabor TRANSFORM trafen sich im letzten halben Jahr verschiedene Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung, um die Potenziale digitaler Technologien in der Kunst zu erforschen.

 

Mit ihren innovativen und interdisziplinären Ansätzen setzen die inklusiven Kunstkollektive aus Hamburg, Berlin, Leipzig, Frechen und Graz neue künstlerische Impulse in Musik, Tanz und bildender Kunst.

 

Im resonanzraum stellen sie ihre Ergebnisse zusammen mit dem Hamburger Kunstkollektiv barner16 in einem vielfältigen Bühnenprogramm vor. Zu erwarten ist ein Mix aus Konzert, Tanz- und Lecture-Performance sowie Vorträgen und Präsentationen.

 

Freut Euch auf: +++ Ein Konzert von Elina Wahiebi und Stefan Guntelmann, die die Übersetzung von Körperbewegungen in Musik durch eine KI live erlebbar machen. +++ Den Tech-Art Künstler SEBASTIAN GRAPHX von barner16: Er erstellt live einen 3D-Animationsfilm, der unmittelbar von DJ B1T.B0X.FX vertont wird. +++ Das musikalisch-tänzerische Trio Sounding Devices performt auf Basis der App TouchOSC und der Mogees-Technologie, bei der ein Vibrationssensor/ Flächenmikrofon genutzt wird, um in Schwingung versetzte Objekte abzunehmen und ebenso in Klang umzuwandeln. Sound wird zur Erweiterung der menschlichen Bewegung sowie von Objekten wie dem Rollstuhl der Tänzerin. Tanz und Musik sind nicht parallele Ereignisse, sondern werden als sich gegenseitig erzeugende und miteinander Kommunizierende erforscht. +++ Das Sensor Punk Lab – bestehend aus der Hamburger Tanzkompanie here we are, den Choreographinnen Gloria Höckner und Anke Böttcher sowie dem Soundentwickler Thomas Bisitz. Sie präsentieren selbst-entwickelte innovative Technologien: Mit den Motion Sound Boxes können Bewegungen als umgeschnallte, in die Kleidung eingewobene oder in der Hand gehaltene Geräte um Licht und Sound erweitert werden. +++ barner16 präsentiert ihr inklusives Videospiel: Denn wer durch die Brille des Kulturbetriebs auf die Coronazeit blickt, vermutet oft Stillstand. Nicht so aber bei der Entstehung dieses Projektes: Während des Lockdowns fanden sich 17motion, barner16, das Theaterensemble „Meine Damen und Herren“ und die Medienkünstler*innen von OutOfTheBox zusammen, um an einer gemeinsamen Vision zu arbeiten. Entstanden ist ein inklusives Videospiel, das die Hörspielreihe „Im Nebel“ aufgreift. +++ Die virtuelle Videocallplattform „ohyay“ ermöglicht neue Formen der digitalen Begegnung mit künstlerischen Arbeiten. Der Programmpunkt und das Projekt Studio Ohyay lädt dazu ein, die digitale Kunstgalerie gemeinsam zu entdecken. Bei dem Projekt haben bildende Künstler und Künstlerinnen aus inklusiven Ateliers in Hamburg, Berlin und Frechen über fünf Monate hinweg ihre analoge künstlerische Praxis auf vielfältigen Wegen ins Digitale übersetzt. Dabei standen vor allem zwei Fragen im Vordergrund. Erstens: Wie können virtuelle Plattformen zur Präsentation der eigenen künstlerischen Arbeiten genutzt werden? Und zweitens: Welche Möglichkeiten der Gestaltung von inklusiven Kooperationen über physische Distanz hinweg bieten sich an? Antworten geben euch live die beteiligten Künstler und Künstlerinnen. Oh yay!