bunkersalon: protest

So 13.01.2019, 19:30 Uhr

resonanzraum St. Pauli

Sergej Newski, Prof. Dr. Friedrich Geiger, Tim-Erik Winzer, Dr. Marco Frei

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»Niemand hat das Recht, zu gehorchen.« (Hanna Arendt)
Aber wie kann Widerstand klingen in Zeiten von Verfolgung und autoritären Systemen? Wie subtil, wie laut, wie schrill, wie codiert? 
 
»Man muss schon ein kompletter Trottel sein, um das nicht zu hören«, sagte Schostakowitsch mal über seine Fünfte Symphonie. Ihr in D-Dur getarnter Protest ging noch als Sozialer Realismus durch. Seine 14. Sinfonie wiederum blickt dem Tod ins Gesicht. Knapp 50 Jahre später ist der Regisseur Kirill Serebrennikow verurteilt und Künstler*innen stellen sich aktueller denn je die Fragen – wie leben, wie atmen, wie arbeiten? 
Mit dem Komponisten Sergej Newski – ein guter Freund von Serebrennikow -  und dem Leiter der Forschung „Musik und Diktatur" Friedrich Geiger hören und sprechen wir uns durch den (post)sowjetischen Ungehorsam – von Schostakowitsch zu Pussy Riot.
 
 
Sergej Newski, Komponist
Prof. Dr. Friedrich Geiger, Musikwissenschaftler
Tim-Erik Winzer, Mischpult
Dr. Marco Frei, Moderation
 
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bunkersalon: Mit offenen Ohren denken.

 

Die von Ensemble Resonanz und VAN Magazin veranstaltete Gesprächsreihe bunkersalon rückt mit Gästen aus Philosophie, Kunst und Wissenschaft unseren Hörsinn in den Mittelpunkt. Die Musik meldet sich dabei immer wieder selbst zu Wort und lädt dazu ein, neu über sie nachzudenken. Bei einem Glas Rotwein mündet der Abend im platonischen Gelage des offenen Austauschs an der resonanzraum-Bar.

 

Kuratiert von Elisa Erkelenz, Ensemble Resonanz

in Kooperation mit dem VAN Magazin

 

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