100 saiten beuys

Fri 01.04.2022, 20:00h

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Hinweis: bitte informiert euch im Vorfeld eures Besuchs über die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen und Zugangsvoraussetzungen hier auf der Website.

 

Ein generationsübergreifendes Künstler*innen-Trio tritt in Austausch mit Filz, Fett und selbstständigen Denken. Ein Abend mit Jazz, lebendiger Kunstgeschichte und Fotografie. Im Zentrum: Joseph Beuys.

 

Bereits zum zweiten Mal finden sich Jazz-Pianist Lennart Smidt, Fotograf Jan Schneider und Kunsthistorikerin Dr. Karen Michels für ein interdisziplinäres Projekt zusammen. Nachdem das Trio 2020 mit seinem Programm "Das Bauhaus – die Wahrheit, eine Expedition" den Besucherinnen und Besuchern Walter Gropius‘ revolutionären Akt der Gründung seiner Kunstschule näher gebracht hat, schauen sie nun auf den Künstler Joseph Beuys.

Alle drei sehen in Werk und Wirken des Aktionskünstlers eine Kritik an den herrschenden Verhältnissen und an der künstlichen Welt des Hochglanzes. "100 SAITEN BEUYS" beleuchtet Werke, Blickwinkel sowie kritischen Fragen des Künstlers gegenüber Politik und Gesellschaft und macht diese durch Musik, Fotografie und Wort für das Publikum selbst erfahrbar.

Für "100 SAITEN BEUYS" schreibt und spielt der Lennart Smidt Musik, die auf Ideen und Konzepten von Beuys basiert und im Rahmen der Veranstaltungen uraufgeführt wird. So eröffnet er dem Publikum eine weitere Ebene des direkten Erfahrens von Kunst. Jan Schneider sorgt mit seinen Bildern für den visuellen Bezug zu Beuys und seiner Kunst, die schließlich nicht nur das Den- ken, sondern auch das Sehen der Gesellschaft beeinflusst. Dr. Karen Michels teilt ihr Wissen mit den Besucherinnen und Besuchern, führt sie durch die Beuys'schen Themenfelder und gibt einen kunsthistorischen Überblick über sein Wirken und seine Kunst.

 

Das performative Zusammenspiel dieser drei Fachrichtungen bietet dem Publikum einen Überblick über die Person Joseph Beuys sowie die Chance, ihn auf verschiedenen Ebenen zu erfahren. Raum für eigene Deutugen und Gedanken wird dabei ebenfalls entstehen. Denn auch wenn es einige Aha-Momente geben wird, geht es nicht um die Beantwortung aller Fragen, sondern vielmehr um die Anregungen zum Selbst-Denken und Wahrnehmen – ganz im Sinne von Joseph Beuys.

 

 

In Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen, der KulturFabrik Hildesheim und dem Kulturverein Scena in Burgdorf. Gefördert von der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Spoarkassen Hannover, Hildesheim-Goslar-Peine und Burgdorf sowie der Stiftung Edeholf Ricklingen