spiic to silkroad fest

Sat 19.10.2019, 19:00h

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SPIIC TO SILKROAD FEST

 

Ein zweitägiges Festival für Improvisation und Komposition: „Über See und Land“

 

Anlässlich von fresh::sounds – seidenstrasse vol.5 treffen KomponistInnen, MusikerInnen und VideokünstlerInnen der Seidenstraße an zwei Tagen im resonanzraum auf das Hamburger SPIIC Ensemble und loten dabei die spannenden Übergangsterritorien zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Tradition und Moderne aus.

 

Zugleich treten an den beiden Abenden alte und neue Kulturen in einen aktuellen Dialog: durch die Mischung aus Improvisation, zeitgenössischen Kompositionen, Videokunst und Performance, Free Jazz Anklängen und volkstümlichen Melodien entstehen ganz neue Formen und Klanglandschaften - und mit dem SPIIC TO SILKROAD FEST gleichsam eine neue Stimme in der aktuellen Musikszene.

 

19.00 -19:45 Uhr

 

Gamelan Sekar Kenanga der Elbphilharmonie Hamburg und Gamelan Arum Sih des Überseemuseums Bremen präsentieren traditionelle Gamelanmusik aus Java.

 

Wie in kaum einer anderen traditionellen Musikform gelten in der Indonesischen Gamelanmusik Komposition und Improvisation als zwei sich ergänzende und gegenseitig bereichernde künstlerische Strategien. Für uns Grund genug um beide Konzertabende bereits ab 19:00 Uhr mit einer ausgedehnten Gamelan Performance zu beginnen.

 

Obwohl man Indonesien im Allgemeinen nicht auf der Seidenstraße verortet, war der kulturelle Austausch zwischen China und den Völkern Südostasiens seit ehedem sehr eng und erfolgte auch über dem Seeweg. Eine Karte über die Wege der Seidenstraße in der Antike verzeichnet eine Route entlang der Insel Java zum heutigen Singapur.

 

20.00 Uhr

 

 

Dieses Jahr ist unser Fokus neben chinesischer Musik zum ersten Mal auf Musik aus Indonesien und Russland.

Das Molot Ensemble aus Sankt Petersburg wird die Werke von jungen aber auch etablierten zeitgenössischen Komponisten wie etwa Georg Hajdu, Professor für Multimediale Komposition an der HfMT Hamburg, oder die kasachische Komponistin Aigerim Seilova, Trägerin des Hindemith-Preises 2019, präsentieren.

Als Highlight zeigen wir als Deutschlandpremiere die elektronische Kompostion „Vivente – Non Vivente“ der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina. Dafür produzierte die Hamburger Videoküstlerin Janina Luckow eigens ein Video.

Nach dem erfolgreichen Seidenstraßen-Konzert vol.3 im Jahr 2016 Beibei Wang wieder nach Hamburg, um mit Lin Chen traditionelle chinesische Schlagzeugmusik auf Chens beeindruckendem neuen Instrumentarium zu Gehör zu bringen.