bunkersalon »migrants«

Mi 11.01.2023, 19:30 Uhr

Tickets
EUR 5 zzgl. Gebühren

Tickets iCal

»Nicht nur den Toten, die an Europas Küsten angespült werden, sondern auch den vielen Lebenden, die ohne Identität durch Europa irren und offiziell nicht mehr als lebendig zu erkennen sind« widmete der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis sein Ensemblewerk »Migrants I-V«. Aperghis schrieb den Zyklus in zwei Teilen: Der erste spiegelt die unmittelbare Dramatik der Katastrophe, wie sie die europäischen Gesellschaften in den Jahren nach 2015 auf unterschied-liche Weise aufschreckte. In einem später komponierten Teil ändert sich eigentlich nichts und doch alles. Der Schrecken geht unvermindert weiter, rückt aber in den Hintergrund, wird körperlos und überlagert von neuen Krisen und Aufmerksamkeiten. Diese Fortsetzung entstand auf den eigenen Wunsch des Komponisten. »Ich spürte bald, dass die Arbeit noch nicht beendet war«, schrieb Aperghis damals an das Ensemble.

Im bunkersalon empfängt Gastgeber Charly Hübner die Autorin Ronya Othmann und die Journalistin Nadia Kailouli, um im Gespräch das Unverständliche zu verstehen: Was tut Europa an seiner Südgrenze, was tut es nicht? Warum gelingt keine Beendung des Sterbens und des Elends? Müssen wir Gleichgültigkeit, Ohnmacht oder Angst überwinden? Was hält uns davon ab?

 

Gäste: Ronya Othmann, Nadia Kailouli
Moderation: Charly Hübner
Musikalische Interventionen: Tobias Rempe (Ensemble Resonanz)

bunkersalon »migrants«

Mi 11.01.2023, 19:30 Uhr

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EUR 5 zzgl. Gebühren

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»Nicht nur den Toten, die an Europas Küsten angespült werden, sondern auch den vielen Lebenden, die ohne Identität durch Europa irren und offiziell nicht mehr als lebendig zu erkennen sind« widmete der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis sein Ensemblewerk »Migrants I-V«. Aperghis schrieb den Zyklus in zwei Teilen: Der erste spiegelt die unmittelbare Dramatik der Katastrophe, wie sie die europäischen Gesellschaften in den Jahren nach 2015 auf unterschied-liche Weise aufschreckte. In einem später komponierten Teil ändert sich eigentlich nichts und doch alles. Der Schrecken geht unvermindert weiter, rückt aber in den Hintergrund, wird körperlos und überlagert von neuen Krisen und Aufmerksamkeiten. Diese Fortsetzung entstand auf den eigenen Wunsch des Komponisten. »Ich spürte bald, dass die Arbeit noch nicht beendet war«, schrieb Aperghis damals an das Ensemble.

Im bunkersalon empfängt Gastgeber Charly Hübner die Autorin Ronya Othmann und die Journalistin Nadia Kailouli, um im Gespräch das Unverständliche zu verstehen: Was tut Europa an seiner Südgrenze, was tut es nicht? Warum gelingt keine Beendung des Sterbens und des Elends? Müssen wir Gleichgültigkeit, Ohnmacht oder Angst überwinden? Was hält uns davon ab?

 

Gäste: Ronya Othmann, Nadia Kailouli
Moderation: Charly Hübner
Musikalische Interventionen: Tobias Rempe (Ensemble Resonanz)